Auf ins neue Jahr 2012
01.01.12 (Allgemein)
Wir wünschen allen Sängerinnen und Sängern, allen Freunden, Gönnern und Verbundenen des Kammerchores ein glückliches, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2012.
01.01.12 (Allgemein)
Wir wünschen allen Sängerinnen und Sängern, allen Freunden, Gönnern und Verbundenen des Kammerchores ein glückliches, erfolgreiches und gesundes neues Jahr 2012.
14.12.11 (Allgemein)
Schön federnd ließen die Sängerinnen und Sänger des Crailsheimer Kammerchores ihre Stimmen in die Synkopen des “Gaudete”-Gesangs springen. Den Ausdruck der Freude nahm man dem Chor bei diesem Lied am Sonntagabend in der Ulrichkirche in Wiesenbach ohne jegliche Abstriche ab.
Dieses Konzert wie auch zwei weitere der insgesamt vier Adventskonzerte des Chors am Wochenende waren gut besucht. Das Publikum war teilweise zum Mitsingen aufgelegt wie gleich zu Beginn zu “Macht hoch die Tür” oder später zu “Singen wir mit Fröhlichkeit”. Chorleiterin Bettina Kartak hatte ein Programm zusammengestellt, das von Liedern zum Mitsingen über von klassischer Musik geprägten Weisen bis zu durchaus sperrig wirkenden Chorsätzen traditioneller Melodien reichte.
Siegfried Redas Version von “Mit Ernst, o Menschenkinder” gehörte zu letzteren: kantig, aber mit schönem Nachgesang der Männerstimmen an den Enden der Strophen. Peter Planyavskys “Gelobet seist du, Jesu Christ” wirkte im Vergleich konstruiert und pseudomodern. Da erschien Carsten Gerlitz” Fassung von “In dulci jubilo” mit ihrer sphärischen Ausgestaltung und empfunden wiedergegeben schlüssiger.
Das traf auch auf Simon Wawers “Maria durch den Dornwald ging” zu. Zartem Gesang wurde hier etwa ein kraftvolles “Kyrie eleison” gegenübergestellt, was der Crailsheimer Kammerchor mit viel Sinn für den Kontrast interpretierte. Wawers “Es kommt ein Schiff geladen” bot der in heutigen Chören eher schwach besetzten Tenorstimme Möglichkeiten zu schönen Soloabschnitten, die die Tenöre des Kammerchors souverän annahmen.
Zu Franz Lehrndorfers “Schlaf wohl, du Himmelsknabe” waren die Soprane über dem glockenartig klingenden Summen von Tenören und Bässen zu hören. Licht und süß im Ton gefärbt war Robert Schumanns “Weihnachtslied”, das in einem heiteren “Halleluja” endete. Francis Poulencs “Hodie Christus natus est” lieferte danach einen kraftvoll zupackenden Gegensatz.
Auf den lang anhaltenden herzlichen Applaus in der Ulrichskirche ließen die Sängerinnen und Sänger ein “O du stille Zeit” sanft “über die Berge weit” in Gute-Nacht-Wünsche verhallen. RALF SNURAWA
14.11.11 (Allgemein)
Chormusik
zur Advents- und Weihnachtszeit
Samstag, den 10. Dezember 2011
17.00 Uhr St. Vitus Kirche Jagstzell
19.30 Uhr Veitkirche Tiefenbach
Sonntag, den 11. Dezember 2011
17.00 Uhr Dreifaltigkeitskirche Crailsheim
19.30 Uhr Ulrichkirche Wiesenbach
Kammerchor Crailsheim e.V.
Leitung: Bettina Kartak
Eintritt frei!
13.10.11 (Allgemein)
Am Samstag den 12.November 2011 findet um 19.30 Uhr in der Sankt Bonifatiuskirche in Crailsheim das diesjährige Herbstkonzert der Crailsheimer Chöre statt.
Folgende Chöre werden mitwirken :
Eisenbahn – Singchor / Liederkranz Reubach
Liederkranz Westgartshausen
Liederkranz Jagstheim
Sängerbund Altenmünster
Liederkranz Roßfeld
Liederkranz Onolzheim
Kammerchor Crailsheim
Frau Riedesel wird den Abend moderieren
Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten.
02.08.11 (Allgemein)
Am Freitag den 05.August trifft sich der Kammerchor ab 19 Uhr zum Sommer-Stammtisch im Schloßkneiple in Gröningen. Die Sing-Freie Zeit wollen wir mit einem lustigen Abend überbrücken !
Und der Abend war wieder mal ausgesprochen lustig. Zu später Stunde durfte sich jeder der Anwesenden ein Lied aus den Liedern für lange Nächte wünschen. So wurde dann am Wirtshaustisch gemeinsam gesungen und gelacht. Und auch unsere “Drei singenden Weiber” gaben eine Kostprobe von sich und ernteten dafür viel Beifall.
10.07.11 (Allgemein)
Satteldorf. Über 500 Besucher hatte das Benefizkonzert für das Waisenhaus Mekelle in Äthiopien unter der Leitung von Hanns-Hermann Lohrer mit Joseph Haydns Oratorium “Die Schöpfung” in Satteldorf.
Gleich zu Beginn lotete das eigens für das Konzert zusammengestellte Orchester das recht geordnete Haydnsche “Chaos” in der Ouvertüre expressiv aus. Der Chor – der Crailsheimer Kammerchor und ein Projektchor, beide von Bettina Kartak einstudiert – gestaltete den Abschnitt bis zum klangmächtigen Licht-Ausbruch spannungsreich. Thomas Knöppler gelang in seiner Tenorarie mit Chor vor allem die aufgewühlte Passage zu “der Höllengeister Schar”, gefolgt von packenden Choreinsätzen zu “Verzweiflung, Wut und Schrecken”, die weich intonierten “und eine neue Welt” gegenübergestellt wurden.
Sehr anschaulich – auch später bei den Tierbeschreibungen – trug Bassist Rainer Köpf sein Rezitativ vor: Stürme, Wind, Wolken, Blitze, Donner. Die Kinder in der ersten Reihe lauschten gebannt der Aufführung bis hin zur von Sopranistin Dorothee Wesbur zurückhaltend vorgetragenem Staunen in der Arie “Mit Staunen sieht das Wunderwerk”, dem majestätisch “laut tönende” Chorstimmen mit Gotteslob folgten. Später gelangen ihr zu “Nun beut die Flur das frische Grün” die Koloraturen sehr klangschön.
Die Secco-Rezitative wurden von Ute und Gerhard Haas gesprochen. Zwischendurch gab es abweichend vom Original noch die Möglichkeit für die Konzertbesucher, bei drei Chorälen mitzusingen, was mit Begeisterung umgesetzt wurde. Als zweiter Tenor wirkte Thorsten Lemke, der vor allem das Rezitativ “In vollem Glanze” ausdrucksstark wiederzugeben wusste. Das Orchester zeichnete sehr einfühlsam den Gang des sanft schimmernden Mondes nach.
Zusammen mit Dorothee Wesbur und Rainer Köpf fügte sich Thorsten Lemke sehr schön ins Solistenterzett am Ende des ersten Oratorienteils, aber, ergänzt um Carmen Otterbach, Alt, auch in das Vokalquartett am Ende des Werkes. Beide Male nahm der Chor durch majestätisch kraftvolles Singen ein. Besonders am Ende des zweiten Teils waren die Fugeneinsätze deutlich herausgearbeitet worden. Dabei zeigten die Sängerinnen und Sänger viel Gefühl für die klanglichen Schattierungen.
Zu Beginn des zweiten Teils fesselte Annegret Paerschke mit Liebestaubengurren zur Sopranarie “Auf starkem Fittiche”. Zusammen mit Rainer Köpf boten sie ein weich und warm im Ton gesungenes Adam-und-Eva-Duett im dritten Teil, das zeitweise ausgesprochen innig klang. Für diese und die anderen Solisten-, Chor- und Orchesterleistungen angesichts eines sehr anspruchsvollen Oratoriums gab es vom Publikum stehend Ovationen.
16.06.11 (Allgemein)
Crailsheim. Konzentrierte Spannung herrscht im Musikraum des Albert-Schweitzer-Gymnasiums: Der Crailsheimer Kammerchor probt Joseph Haydns Oratorium “Die Schöpfung”. In Satteldorf ist Anfang Juli Premiere.
Kurz hebt er seinen Kopf über den Rand des Hundekörbchens hinaus und lässt ihn dann leicht schnaufend sinken. Zwergschnauzer Danny kennt das bereits: Chorprobenalltag.
Wenn der Schnaufer des “geselligsten Chorhundes, den es gibt”, wie ihn Chorleiterin Bettina Kartak nennt, ein Kommentar gewesen sein sollte, dann wohl der, dass dies seit Januar dieses Jahres die inzwischen achte Probe mit den Chorstellen aus Joseph Haydns Oratorium “Die Schöpfung” ist. Achtmal sechs Stunden singen, das kann schlauchen!
Was Danny nicht weiß: Der Chor hört heute schon nach drei Stunden auf. Denn mittlerweile kennen die Sängerinnen und Sänger des “harten Kerns” des Crailsheimer Kammerchors die Chorstücke aus der “Schöpfung” nun schon sehr gut. Da kann man sich auch einmal einen freien Samstagnachmittag gönnen.
Aber selbst im fortgeschrittenen Stadium feilt Bettina Kartak noch an der Ausführung durch die Chormitglieder. Der ganze Chorpart wird durchgegangen. Kurz vor Ende des Oratoriums gibt es noch einige Stellen, die es in sich haben. Da müssen die Fugeneinsätze im Schlusschor genauso sitzen wie das lange, tonsymbolische Atemhalten zu “E. . .wigkeit”. Und einen Rüffel gibt es von der Chorleiterin noch dazu, weil einmal nicht schnell genug umgeblättert wurde, und der Einsatz dadurch nicht mehr stimmte.
Die Aufgabe, vor der der Kammerchor bei den Proben mit Solisten, weiteren Chorsängern und Orchester am 25. und 26. Juni sowie am 2. und 3. Juli steht, ist groß: Er ist das Zugpferd” für die Chorsänger, die dann hinzukommen. Da fehlt es aber noch an begeisterten Mitsängern. Denn dem Chor steht ein großes Sinfonieorchester gegenüber. Das Klangvolumen des Kammerchors reicht da nicht aus.
Am 3. Juli ist es um 18 Uhr in der Festhalle von Satteldorf so weit, dass das umfangreiche Oratorium aufgeführt wird. Es ist nun schon die vierte größere Aufführung unter der Leitung von Hanns-Hermann Lohrer, deren Erlös für das Waisenhaus Mekelle in Äthiopien bestimmt ist. Begonnen wurde mit einer Openair-Aufführung von Mozarts Singspiel “Bastien und Bastienne”, dem Händels Oratorium “Der Messias” und Albert Lortzings “Die Opernprobe”" folgten. Diesmal gibt es mit Haydns “Schöpfung” ein Werk, dessen Einnahmeerlöse der von Haydn selbst geleiteten Aufführungen von 1798/99 einst auch für wohltätige Zwecke zur Verfügung gestellt wurden.
Info Wer bei der Aufführung der Oratoriums mitsingen will, kann sich bei Hanns-Hermann Lohrer (Telefon 0 79 51 / 81 54) melden.
08.06.11 (Allgemein)
Bad Mergentheim. Viel Zuspruch fand trotz eines angekündigten Unwetters das von der Stadt Bad Mergentheim gemeinsam mit den Museumskonzerten veranstaltete Eröffnungskonzert von “Beethoven in Mergentheim”.
“Beethoven in Mergentheim” ist der Titel der Konzertreihe, die erstmals 2008 im Rahmen des Stadtjubiläums Premiere hatte. Für 260 Mitwirkende war in der Bad Mergentheimer Wandelhalle eine neue Bühne errichtet worden. Locker und gelöst war die Stimmung von Erhard Rommel, dem musikalischen Leiter des Abends und der Konzertreihe insgesamt, die am 1. Januar 2012 mit Beethovens Missa solemnis in der Schlosskirche abschließen wird.

Insgesamt 260 Mitwirkende gestalteten das Eröffnungskonzert, das mit der Chorfantasie op.80 ihren krönenden Abschluss fand. Fotos: Felix Röttger
Zu Beginn spielte die Stadtkapelle Bad Mergentheim den von Ludwig van Beethoven 1808 in F-Dur komponierten Marsch des Yorkschen Korps.

Die Stadtkapelle spielte unter Franz Reinhardt den Yorckschen Marsch.
Anschließend freute sich der neue OB Udo Glatthaar, als eine seiner ersten Amtshandlungen die Konzertreihe eröffnen zu dürfen. Als “Kopf und Herz” der Veranstaltung bezeichnete er Erhard Rommel, der “Beethoven in Mergentheim” 2008 anlässlich des Stadtjubiläums kreiert habe. Sein “ghostwriter” in der Stadtverwaltung, der ihm das Redemanuskript lieferte, lag da allerdings schief, denn die Idee zur Konzertreihe selbst hatte seinerzeit Ex-OB Dr. Lothar Barth.

Der erste offizielle Auftritt von Neu-OB Udo Glatthaar: das Eröffnungskonzert der Beethoven-Reihe.
Nach der Stadtkapelle erfreute das Jugendsinfonieorchester Bad Mergentheim unter der Leitung von Axel Bähr die Zuhörer mit der melodisch eingängigen Romanze F-Dur op. 50.

Das Jugendsinfonieorchester Bad Mergentheim begleitete Andreas Berge (Violine) bei der Romanze F-Dur op. 50.
Es folgten zwei bekannte Lieder von Beethoven “Marmottenbube” und “Ich liebe Dich”, die Michelle Kluss ergreifend vortrug, begleitet von Martin Oberhofer am Klavier. Volker Burkhart (Violine) und Martin Oberhofer (Klavier) interpretierten das Allegro aus der Sonate F-Dur op.24, bekannt auch als “Frühlingssonate” als anregendes Zwiegespräch, dem selbst die gerade um die Wandelhalle tobenden Regenschauer ihre Reverenz erwiesen. Von Richard Kleinmichel stammt die Fassung der Ouvertüre zu “Egmont” op. 84 für zwei Klaviere, die Alevtina und Arnold Russ meisterlich darboten. Sängerisch und darstellerisch auf der Höhe zeigte sich Bariton Friedrich Mack in der Konzertarie “Mit Mädeln sich vertragen”; begleitet wurde er vom ensemble variable mit dem Dirigenten Erhard Rommel. Von diesem fabelhaft einstudiert war die zum Abschluss des Eröffnungskonzerts vorgetragene Chorfantasie op. 80 von Ludwig van Beethoven; ein Werk mit Merkmalen einer Klavierfantasie, eines Klavierkonzerts und einer Kantate. Ein tief berührendes Erlebnis mit dem Projektchor Beethoven, der aus 110 Sängern aus rund einem Dutzend anderer Chöre bestand, und den Solistinnen Eva-Maria Demel (Sopran), Alexandra Wagner (Sopran), Michelle Kluss (Alt), Christopher Kessner (Tenor), Martin Oberhofer (Bariton), Friedrich Mack (Bariton) und Hans-Ulrich Nerger am Klavier.
18.05.11 (Allgemein)
Chor meet´s Love and Romance.
Die Mitwirkenden Chöre des Abends waren der Kammerchor Crailsheim, Chor Enjoy aus Gröningen, Fifty, Fifty aus Obersteinach, Männerchor Lyra Unterampfrach, sowie der Modern Music Chorus und der Männerchor aus Honhardt
Die Zuhörer ließen sich von den Werken von Smokey Robinson, John Lennon, Paul Mc´Cartney und vielen weiteren inspirieren.
Jeder der beteiligten Chöre gab auf seine eigene Art und Weise passende Lieder zum besten. So wurde auch dieser in allerbester Weise von Michael Pratz organisierte Abend ein Erlebniss der besonderen Art.