Kammerchor Crailsheim

Chor and More

Adventskonzerte 2017

28.12.17 (Allgemein)

 

Nach Crailsheim und Westgartshausen stand am Sonntagabend das letzte Konzert in der St. Veitskirche in Wallhausen an. Wie schon bei den beiden Terminen zuvor war auch dieses Konzert gut besucht. An die 90 Zuhörer lauschten den Sängern aus Crailsheim.

Immer wieder ergänzten sie Lorenz Maierhofers Gospel-Oratorium neben Texten aus der Weihnachtsgeschichte durch andere Lieder aus der Advents- und Weihnachtszeit. Zum Eingang war das schlichte, aber berührende „Es naht ein Licht“ vom gleichen Komponisten zu hören. Erst dann folgte das eigentliche Eröffnungsstück mit „There Is A Light“, gefolgt von einer Volksweise aus der Steiermark. Dieses „Auf, auf, es kommt der Tag“ gelang den Sängern unter der Leitung von Bettina Kartak schön offen und aufbrechend im Ausdruck.

Wunderbar geatmet

Das wunderbar geatmete „Sunny Light of Bethlehem“ wirkte dazu als starker Gegensatz mit seinem gospelartigen Ton. Ein weiterer Kontrast war dazu das Marienlied aus Chile, „Señora Doña Maria“, nun sogar ein wenig tänzelnd. Das ließ sich beim mit freudigem Ausdruck gesungenen „Vamos pastorcillos“ noch einmal erleben. Es folgte dem leicht swingenden und durch schön herausgestellte Synkopierungen „Somebody‘s Knocking At Your Door“ und dem kraftvoll und mit Zuversicht vorgetragenen „Let My Light Shine Bright“, beides Spirituals, nach.

Aufgeweckt und mit den ständigen Wechseln zwischen Frauen- und Männerstimmen abwechslungsreich erscheinendem Spiritual „This Little Light of Mine“ wurde Maierhofers Oratorium fortgesetzt. War es zuvor schon durch ein perkussiv und entschieden im Tonfall gesungenes „The Little Drummer Boy“ unterbrochen worden, rahmten nun das aus Tschechien stammende „Komm, wir geh‘n nach Bethlehem“ und „Engel singen Jubellieder“ aus Frankreich, beide zum Mitsingen für das Publikum „This Little Light of Mine“ ein. „It‘s A Me“, ein weiteres Spiritual, klang mit seinen Wiederholungen und den Wechseln zwischen Vorsängerin und Chor fast schon beschwörend. Der Ausdruck des Schlusslieds des Oratoriums, „Let‘s Sing A Song of Christmas“, heiter und fröhlich vorgetragen, wurde noch durch die beiden zusätzlich zu hörenden Weihnachtslieder, „O du fröhliche“ und „Fröhliche Weihnacht überall“ unterstrichen, beide auch wieder zum Mitsingen für die Zuhörer, die am Ende dem Crailsheimer Kammerchor begeistert applaudierten.

HT Artikel von Ralf Snurawa

Keine Kommentare »

Jahreshauptversammlung 2018

28.12.17 (Allgemein)

Jahreshauptversammlung Kammerchor 24. Februar 2018 16.30 Uhr

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht der Schriftführerin
  4. Bericht der Kassiererin
  5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung
  6. Bericht der Dirigentin
  7. Aussprache über Vorhaben in 2018
  8. Verschiedenes

Anträge zur Tagesordnung sind bis zum 17.02. beim Vorsitzenden Th. Blumenstock einzureichen.

e-mail: Blumenstock-Thomas@t-online.de

Thomas Blumenstock, Waldeck 2, 74592 Kirchberg/Jagst-Gaggstatt, Tel. 07955-7770

Keine Kommentare »

Bach Motette zum Reformations-Festgottesdienst

10.11.17 (Allgemein)

Musik führt ins Zentrum des Glaubens

Im Fokus des Festgottesdienstes in der Friedenskirche steht Bachs Motette „Jesu, meine Freude“.

Ralf Snurawa |  
Die Sängerinnen und Sänger vom Kammerchor Crailsheim zeigen das breite Spektrum ihres Könnens.  Foto:  Ralf Snurawa

Musik sei für ihn „zentraler Ausdruck der evangelischen Freiheit“, bekannte Pfarrer Florian Lampadius in der am Dienstag gemeinsam mit Pfarrer Ulrich Wildermuth gehaltenen Dialogpredigt in der Friedenskirche Altenmünster über Bachs Motette „Jesu, meine Freude“. 500 Jahre Reformation seien für ihn Anlass, darüber nachzudenken, wie sich denn sein eigener Zugang zum christlichen Glauben entwickelt habe: „Mein Glaube ist in seinem Kern ersungener und erspielter Glaube; und dabei haben die Musik von Bach und die damit verbundenen Choraltexte zentrale Bedeutung.“

Bach als fünfter Evangelist

Johann Sebastian Bach sei ja auch schon als „der fünfte Evangelist“ bezeichnet worden, ergänzte Wildermuth. Er habe immer wieder Choräle verarbeitet. Johann Crügers „Jesu, meine Freude“ sei für Bach „wohl der Inbegriff des Evangeliums“ gewesen, weil es „ins Zentrum des Glaubens“ führe: „zum Glauben an Jesus Christus“.

Der Beginn sei, so Lampadius, noch durch einen Seufzer bestimmt, dem am Ende Zuversicht gegenüberstehe. Das ließ sich wunderbar der Interpretation des Crailsheimer Kammerchores unter der Leitung von Bettina Kartak entnehmen. Schön dezent wurde etwa das „Ach“ der ersten Choralstrophe hervorgehoben, während am Ende das „Weicht, ihr Trauergeister, denn mein Freudenmeister, Jesus tritt herein“ mit kraftvoll angestimmt wurde.

Dem Choraltext von Johann Franck hat Bach in seiner Motette Auszüge aus Paulus’ Römerbrief hinzugefügt. Nach der ersten Strophe folgt das in Bachs Vertonung so berühmt gewordene „Es ist nun nichts“ mit seinen Generalpausen. Die Wiederholungen gelangen den Sängern leise geatmet.

Zentrales Moment der Komposition ist die sich auch auf den Römerbrief beziehende Fuge „Ihr aber seid nicht fleischlich, sondern geistlich“. Das sei, so Lampadius, „die Freiheit des evangelischen Glaubens auf den Punkt gebracht“. Es gehe da nicht um eine Zweiteilung des Menschen, ergänzte Wildermuth in der Predigt. „Fleisch“ bedeute eine ichbezogene Existenzweise, „Geist“ dagegen, „dass wir zu Jesus Christus gehören und an ihm teilhaben“.

Dem Kammerchor gelang die Fugenwiedergabe sehr klar, ebenso die Gegenüberstellung mit „Wer aber Christi Geist nicht hat“. Voraus geht dieser Fuge die Choralstrophe, die den Trotz thematisiert.

Trotz dem alten Drachen

Ulrich Wildermuth bezog es auf den Protestantismus: „Schon das Wort ‚Protestantismus’ hat es mit Protest, also mit Trotz zu tun. Und auch Martin Luther hat dem Kaiser getrotzt auf dem Reichstag zu Worms.“ Mit Entschiedenheit wussten die Sänger gerade dieses „Trotz dem alten Drachen“ wiederzugeben. Ausdrucksstark gelangen auch die Figurationen über „der Geist ist das Leben“ oder das Seufzen zur „Gute Nacht“-Strophe.

Keine Kommentare »

Herbstkonzert der Crailsheimer Vereine

02.11.17 (Allgemein)

Von Bach bis zum Freiheitslied

Ralf Snurawa |
  • Der Crailsheimer Kammerchor wagte sich an Bach.
    Der Crailsheimer Kammerchor wagte sich an Bach. Foto: Ralf Snurawa

Beschwingt eröffnete die Chorgemeinschaft Altenmünster-Ingersheim das Herbstkonzert der Crailsheimer Chöre mit dem Stück „Musik kennt keine Grenzen“. Eine Hälfte dieser Chorgemeinschaft, die mittlerweile auch schon seit 50 Jahren besteht und die nach dem allzu frühen Tod Arnulf Brenners mit Katharina Hayer eine neue Leitung präsentierte, ist der Sängerbund Eintracht Ingersheim – das Geburtstagskind also, wenn man im gestandenen Alter von 125 davon sprechen kann.

Ehrung zum 125.

Und einer, der in diesem Chor mitsingt, ist Alfred Schmidt. Er ist außerdem stellvertretender Vorsitzender des Hohenloher Chorverbands. Am Samstag wurde er in dieser Funktion und im Auftrag des Schwäbischen wie des Deutschen Chorverbands tätig. Nach einem empfunden und weich getönten „Blicke herab“ der Männerchöre Tiefenbach-Triensbach unter der Leitung von Jolanta Hofmann und nach gewitzt wie schön aufblühend gespielten Stücken des jungen Klarinettenquartetts „Klariva“, übergab Schmidt eine Ehrenurkunde an Erich Reiter und Dieter Loch, die beiden Vorsitzenden des Sängerbundes, sowie einen „ansehnlichen Betrag“ zum Vereinsjubiläum.

Alfred Schmidt unterstrich die Bedeutung des Sängerbundes auch für heute: „Der Verein ist im Crailsheimer Teilort ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens.“ Der Sängerbund habe sich in der Chorgemeinschaft stark entwickelt. Gemeinsam seien viele Auslandsreisen mit Auftritten unternommen worden. Allein im tschechischen Marienbad sei man schon dreimal gewesen.

Der von dort stammende befreundete Fontána-Chor war eigens zum Jubiläum nach Crailsheim gekommen. Unter Leitung von Pavel Urban nahmen sich die Sänger Zdenek Lukás „Missa brevis“ an: mit klanglicher Intensität, Sinn für beschwörende Melodieformeln, tänzerischen Momenten und innig-nuanciertem Vortrag. In anderen geistlichen Stücken wiederholte sich dieser Eindruck. Besonders innig geriet dem Chor Dmitri Bortnjanskis „Cherumbimskaja“. Eine andere Komposition des Russen brachte später die Chorgemeinschaft Altenmünster-Ingersheim mit nicht weniger Innigkeit zum Klingen: „Tibje pajom“.

Musikalischer Genuss

Zuvor hatte der Crailsheimer Kammerchor mit Bettina Kartak als Dirigentin Teile aus Johann Sebastian Bachs gesanglich anspruchsvoller Motette „Jesu meine Freude“ gesungen. Transparent vorgeführte Mehrstimmigkeit wie packende Textausdeutung ließen die Wiedergabe zum Genuss werden.

Klangliche Weite fingen die „Klangfärberinnen“, der Frauenchor des Sängerbundes Altenmünster, unter Leitung von Corinna Just zu Volksliedern wie „Wie lieblich schallt“ und „O du stille Zeit“ ein. Die von Alexander Obermaier geleiteten „Vielharmoniker“ vom gleichen Sängerbund sorgten für klanglichen Kontrapunkt: Ein mit Witz vorgetragenes „Girls, Girls, Girls“ gehörte ebenso dazu wie das mit Herz gesungene „Übern See“ und das mitreißende südafrikanische Freiheitslied „Tshotsholoza“, zu dem das am Ende begeisterte Publikum mitklatschen, mit den Fingern schnippen und den Füßen stampfen durfte.

Keine Kommentare »

Konzert mit Stadtkapelle zum Kirchenjubiläum

28.04.17 (Allgemein)

Crailsheim

Feierliches zum Kirchenjubiläum

Zum Abschluss des Veranstaltungsreigens zu „50 Jahre Bonifatius-Kirche“ gab’s ein geistliches Konzert der Crailsheimer Stadtkapelle.

Ralf Snurawa |  
Die Crailsheimer Stadtkapelle, der Crailsheimer Kammerchor und der katholische Kirchenchor gestalteten das geistliche Konzert in der Bonifatiuskirche.  Foto:  Ralf Snurawa

Ein „wunderbares Jubiläumsgeschenk“ nannte Pfarrer Franz-Josef Konarkowski das Konzert der Stadtkapelle, des katholischen Kirchenchors und des Crailsheimer Kammerchors zusammen mit einigen Projektsängern am Sonntag zum 50-jährigen Bestehen der Bonifatiuskirche. Zahlreiche Zuhörer hatten den Weg dorthin gefunden. Im Zentrum des Konzerts stand Jacob de Haans gesanglich sehr ruhig gehaltene „Missa brevis“, die dieser ganz in tonaler Tradition 2002 komponiert hatte. Organist und Chorleiter Rupert Herrmann hatte auf der Orgel mit Flor Peteers‘ „Festival Voluntary“ heiter-festliche Töne vorausgeschickt.

Zum Klingen gebracht

Danach reihte er sich wie auch einige Mitglieder der Stadtkapellen unter die Chorsänger ein, die zusammen mit der aus akustischen Gründen verkleinerten Stadtkapelle unter der Leitung von Musikdirektor Franz Matysiak de ­Haans Werk zum Klingen brachten. Klanglich sehr ausgewogen wurde mit dem „Kyrie eleison“ eröffnet. Majestätisch ruhige Klänge waren – wie auch im „Gloria“ – bestimmend. Schön gelang dann die dunkle und weiche Färbung des „Miserere nobis“. Ausgesprochen gesanglich war der „Credo“-Teil gehalten. Besonders beim „Et incarnatus est“ waren die Holzbläsertöne bestimmend, während die Blechbläser für einen abgerundeten Klang sorgten.

Hingebungsvoll gesungen folgte das „Sanctus“. Eine sich mehr und mehr steigernde Klangintensität verliehen Chor und die sich mit ihm abwechselnde Solo-Oboe dem „Benedictus“-Teil, der in festlichen „Hosanna in excelsis“-Ausrufen mündete. Das beschließende „Agnus Dei“, das am Konzertende als zweite Zugabe nochmals erklang, gelang den Ausführenden wunderbar bittend im Ton. Der Chor wurde dabei von einem warmen und innigen Bläserklang getragen. Einen Nachklang auf Chorstimmen gab die Stadtkapelle mit Eric Whitacres „Lux Aurumque“ sanft geatmet. Die letzten drei Werke des Konzerts boten – darauf wies Matysiak hin – einen Ausblick auf den Blasorchester-Wettbewerb in Riva. Dort hatte die Crailsheimer Stadtkapelle 2015 in der ersten Kategorie einen zweiten Platz errungen, den man verteidigen und nach Möglichkeit übertreffen wolle. Zur Eröffnung werde man den Ausschnitt aus Hermann Pallhubers „Momentum Profectionis“ spielen, in dem der Choral „Christ fuhr gen Himmel“ zititert wird. In der Bonifatiuskirche klang es hymnisch, gefolgt von Alessandro Vasellas „Britannia“, dem Pflichtstück beim Wettbewerb.

Die Musiker betonten zu Vasellas sinfonischer Dichtung den erzählerischen Tonfall sehr schön. Die Gegenüberstellung von kantablen Tönen und scherzoartig lebhaften gelang genauso gut wie danach zu Philip Sparkes „Music for a Festival“.

In Sparkes Komposition konnten außerdem die Solisten auf Klarinetten, Oboe und Fagott überzeugen. Das zarte Tönen im gesanglichen Mittelteil kontrastierte stark zu den schnellen, mit Drive und gekonnt gespielten Figurationen der einschließenden Abschnitte, denen die nötige Brillanz verliehen wurde. Als Zugabe nach lang anhaltendem Beifall vor der Wiederholung des „Agnus Dei“ bot die Stadtkapelle noch ein sehr innig gespieltes „Hine e Hine“ aus Neuseeland.

Keine Kommentare »

Jahreshauptversammlung 2017

23.02.17 (Allgemein)

Jahreshauptversammlung Kammerchor 25. Februar 2017 17 Uhr

Tagesordnung :

  1. Begrüßung
  2. Bericht des Vorstandes
  3. Bericht der Schriftführerin
  4. Bericht der Kassiererin
  5. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung
  6. Bericht der Dirigentin
  7. Aussprache über Vorhaben in 2017
  8. Verschiedenes

Keine Kommentare »

Adventskonzerte 2016

02.01.17 (Allgemein)

So schön kann Weihnachten klingen

Gemeinsames Singen mit den Konzertbesuchern wie auch das Intonieren unbekannter wie gern gesungener Weihnachts- und Adventslieder gehörten zum Weihnachtskonzert des Crailsheimer Kammerchores unter der Leitung von Bettina Kartak.

Ralf Snurawa |

. Gemeinsames Singen mit den Konzertbesuchern wie auch das Intonieren unbekannter wie gern gesungener Weihnachts- und Adventslieder gehörten zum Weihnachtskonzert des Crailsheimer Kammerchores unter der Leitung von Bettina Kartak. Insgesamt dreimal waren die Sänger am Wochenende zu hören: in der Crailsheimer St. Bonifatiuskirche, in der Laurentiuskirche in Gründelhardt und in der St. Veitkirche in Wallhausen.

Am Programmende stand das Weihnachtslied „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“, das – wie schon zu Konzertbeginn „Wie soll ich dich empfangen“ und später „Macht hoch die Tür“ – zusammen mit dem Publikum angestimmt wurde. Dabei war das Arrangement von Ekkehard Nickels „O du fröhliche“ sicherlich das reizvollste, war doch die bekannte Melodie von den Konzertbesuchern zu hören, während der Kammerchor sie bis ins jubelnd Hymnische umsang.

Unter den anderen Chorsätzen fanden sich schlichtere, mehr empfunden klingende und stimmlich komplexer gearbeitete. Dazu gehörte Johann Eccards „Übers Gebirg Maria geht“. Das Ineinandergreifen der Stimmen und ihr klangliches Verdichten wurden von den Chorsängern schön unterstrichen, wie auch in Andreas Raselius‘ „Nun komm, der Heiden Heiland“. „Wach, Nachtigall, wach auf“ im Satz von Erhard Mauersberger erschien dagegen nach den eingangs aufgefächerten Stimmeinsätzen fast tänzelnd.

Hugo Distlers Fassung von „Es ist ein Ros entsprungen“ klang bisweilen zart, Franz Biebls „Maria durch ein Dornwald ging“ sanft intoniert, wie auch die echohaften „Eia“-Einwürfe in „Vom Himmel hoch, o Engel, kommt“ im nuanciert vorgetragenen Chorsatz von John Hoybye.

Schlichtheit bestimmte Ernst Peppings „Vom Himmel kam der Engel Schar“ wie auch das choralhafte „Ich steh‘ an deiner Krippen hier“ von Johann Sebastian Bach. Schön schattierte Momente fanden sich in der zweiten Strophe des „Weihnachtsliedes“, von Robert Schumann für Chor gesetzt. Energiegeladen ertönte Christoph Willibald Glucks „Hoch tut euch auf“.

Keine Kommentare »

Adventskonzerte 2016 – Die wunderbarste Zeit ist nah

10.12.16 (Allgemein)

Am Wochenende des 3.Advent finden die alljährlichen Weihnachtskonzerte des Kammerchor Crailsheim statt.
Das erste Konzert findet am Samstag den 10. Dezember um 17 Uhr in der St. Bonifatiuskirche in Crailsheim statt.
Weitere Konzerte folgen um 19.30 Uhr in der Laurentiuskirche in Gründelhardt und am Sonntag 11.Dezember um 19.30 Uhr in der ev. Kirche in Wallhausen.
Lassen Sie sich mit weihnachtlichen Chor-Werken aus verschiedenen Epochen einstimmen auf eine besinnliche Weihnachtszeit.
Der Eintritt ist frei !

Keine Kommentare »

Sommerkonzert

07.07.16 (Allgemein)

Kammerchor Crailsheim bietet Schlager, Spirituals, Jazziges und Klassisches

Für das Sommerkonzert des Crailsheimer Kammerchores hatte Chorleiterin Bettina Kartak ein stilistisch bunt gemischtes Programm zusammengestellt.

Der Crailsheimer Kammerchor unter der Leitung von Bettina Kartak in der Christuskirche in Crailsheim, wo die Sängerinnen und Sänger ein buntes Programm zum Besten gaben.

Gesungen wurde am vergangenen Samstag im Saal der evangelischen Gemeinde in Honhardt und einen Tag später in der Christuskirche in Crailsheim.

Dort verfolgten etwa 90 Besucher die Wechsel zwischen alten Weisen, klassischen Tönen, moderner Chorliteratur, Schlagern, Jazzsongs, Spirituals und unterhaltsam-ausgelassenen Chorwerken. Dazu zählt sicherlich Paul Draytons „Masterpiece“, ursprünglich für das Vokalensemble der „King‘s Singers“ geschrieben.

Die Sängerinnen und Sänger des Kammerchors hatten sich einen Ausschnitt daraus über die Familie des Walzerkönigs Johann Strauß – und versehentlich auch über Levi Strauss – herausgesucht. Das kompositorisch etwas überwitzig gestaltete, aber doch einige Ansprüche an die Vokalisten stellende Stück meisterte der Kammerchor hervorragend.

Das lässt sich auch von Paul Peuerls „O musica, du edle Kunst“ festhalten, einem Werk aus dem 16. Jahrhundert. Schön klar waren hier die einzelnen Stimmverläufe herauszuhören, sodass das Ineinandergreifen der Stimmen, die Mehrstimmigkeit und die imitatorischen Momente zum Genuss wurden.

Zart und mit schlichter Einfachheit intonierten die Choristen Goethes „Mit einem gemalten Band“ zur Melodie des Variationensatzes aus Wolfgang A. Mozarts A-Dur-Klaviersonate KV 331. Ausdrucksvoll gelang später die Wiedergabe von Jean Paul Egide Martinis 1784 geschriebenem „Plaisir d‘amour“, das viel später, 1961, durch Elvis Presley als „Can‘t Help Falling In Love With You“ weltbekannt wurde.

George David Weiss soll es für ihn geschrieben haben – oder eher abgeschrieben. Tatsächlich von diesem Komponisten stammt jedoch das 1967 für Louis Armstrong verfasste „What A Wonderful World“. Der Crailsheimer Kammerchor brachte es keineswegs kitschig, sondern sanft empfunden zu Gehör.

Ein richtiger Jazzsong war dagegen Marvin Fishers elf Jahre zuvor komponiertes „When Sunny Gets Blue“, an dem kaum eine Jazzsängerin der 1950er-Jahre vorbeikam. Vom Kammerchor wurden bei der Wiedergabe die Jazzharmonien schön herausgestellt. Eine sehr ausdrucksvolle Sopraneinlage kam hinzu.

Warm getönt, fast innig war später noch das Spiritual „Nobody Knows The Trouble I‘ve Seen“ zu hören. Thomas Blumenstocks Solo wurde dabei von den anderen Sängern weich gebettet. Klanglich vergleichbar war eine andere Chorweise: Jan Sandströms „Across The Bridge Of Hope“ auf einen Text des im nordirischen Bürgerkrieg getöteten Shaun MacLaughlin.

Die ernsthaften Töne kontrastierten wunderbar zum Volkslied „Zum Tanze, da geht ein Mädel“, das beschwingt und ausgelassen tänzerisch dargeboten wurde – Knalleffekt inklusive. Ähnlich wirkte Georg Riedels für einen Pippi-Langstrumpf-Film geschriebenes „Faul sein ist wunderschön“ zwischen Jazzsong und Spiritual.

Schlagertöne rahmten das Konzert ein. Dazu gehörte Peter Igelhoffs effektvoll vorgetragenes „Wir machen Musik“, das im gleichnamigen Film von 1942 von Ilse Wener gesungen und gepfiffen wurde. Verwegener hätte man sich Hans Unterwegers „Männer mag man eben“ vorstellen können – nicht von der Wiedergabe, sondern von der Komposition.

Und am Ende sang der Crailsheimer Kammerchor noch Reinhard Meys „Gute Nacht, Freunde“ ruhig und entspannt. Dem folgten lang anhaltender Beifall vom Publikum und eine Zugabe.

Keine Kommentare »

„Wir machen Musik“

27.05.16 (Allgemein)

KAmmerchorpobe20162

Am Samstag den 2. Juli um 19.30 Uhr findet im ev. Gemeindehaus Honhardt

und am Sonntag den 3. Juli um 19.30 Uhr in der Christuskirche in Crailsheim

ein Chorkonzert unter dem Motto “ Wir machen Musik“ statt.

Wir singen Lieder aus verschiedenen Epochen, teils klassisch, teils modern.

Daneben gibt es kleine Textbeiträge von den Sängerinnen und Sängern passend zu den Liedern.

Der Eintritt ist frei !

 

 

Keine Kommentare »