Kammerchor Crailsheim

Chor and More

Adventskonzerte 2016

02.01.17 (Allgemein)

So schön kann Weihnachten klingen

Gemeinsames Singen mit den Konzertbesuchern wie auch das Intonieren unbekannter wie gern gesungener Weihnachts- und Adventslieder gehörten zum Weihnachtskonzert des Crailsheimer Kammerchores unter der Leitung von Bettina Kartak.

Ralf Snurawa |

. Gemeinsames Singen mit den Konzertbesuchern wie auch das Intonieren unbekannter wie gern gesungener Weihnachts- und Adventslieder gehörten zum Weihnachtskonzert des Crailsheimer Kammerchores unter der Leitung von Bettina Kartak. Insgesamt dreimal waren die Sänger am Wochenende zu hören: in der Crailsheimer St. Bonifatiuskirche, in der Laurentiuskirche in Gründelhardt und in der St. Veitkirche in Wallhausen.

Am Programmende stand das Weihnachtslied „O du fröhliche, o du selige, gnadenbringende Weihnachtszeit“, das – wie schon zu Konzertbeginn „Wie soll ich dich empfangen“ und später „Macht hoch die Tür“ – zusammen mit dem Publikum angestimmt wurde. Dabei war das Arrangement von Ekkehard Nickels „O du fröhliche“ sicherlich das reizvollste, war doch die bekannte Melodie von den Konzertbesuchern zu hören, während der Kammerchor sie bis ins jubelnd Hymnische umsang.

Unter den anderen Chorsätzen fanden sich schlichtere, mehr empfunden klingende und stimmlich komplexer gearbeitete. Dazu gehörte Johann Eccards „Übers Gebirg Maria geht“. Das Ineinandergreifen der Stimmen und ihr klangliches Verdichten wurden von den Chorsängern schön unterstrichen, wie auch in Andreas Raselius‘ „Nun komm, der Heiden Heiland“. „Wach, Nachtigall, wach auf“ im Satz von Erhard Mauersberger erschien dagegen nach den eingangs aufgefächerten Stimmeinsätzen fast tänzelnd.

Hugo Distlers Fassung von „Es ist ein Ros entsprungen“ klang bisweilen zart, Franz Biebls „Maria durch ein Dornwald ging“ sanft intoniert, wie auch die echohaften „Eia“-Einwürfe in „Vom Himmel hoch, o Engel, kommt“ im nuanciert vorgetragenen Chorsatz von John Hoybye.

Schlichtheit bestimmte Ernst Peppings „Vom Himmel kam der Engel Schar“ wie auch das choralhafte „Ich steh‘ an deiner Krippen hier“ von Johann Sebastian Bach. Schön schattierte Momente fanden sich in der zweiten Strophe des „Weihnachtsliedes“, von Robert Schumann für Chor gesetzt. Energiegeladen ertönte Christoph Willibald Glucks „Hoch tut euch auf“.

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